Rauchfrei Spritze
Das Rauchen von Zigaretten ist nicht nur in hohem Maße schädigend für die eigene Gesundheit, sondern angesichts der stets steigenden Tabaksteuer nicht erträglich für den eigenen Geldbeutel. Rund ein Drittel der 20 Millionen Raucher in Deutschland versuchen daher regelmäßig, das Rauchen aufzugeben. Nur die wenigsten schaffen es jedoch beim ersten Versuch.
Eine relativ neue therapeutische Behandlung im Rahmen der Rauchentwöhnung stellt die Behandlungsform “Nichtraucher durch die Rauchfrei-Spritze” dar. Ursprünglich stammt das Konzept dieser Nichtraucher-Spritze aus Frankreich und wurde hierzulande von verschiedenen Ärzten weiterentwickelt. Hauptvorteil dieser Spritze ist, dass die allseits gefürchteten Entzugserscheinungen im Rahmen der Nikotinentwöhnung fast gänzlich verschwinden. Auf diese Weise kann ein Umdenken im Kopf des Rauchers zu einem rauchfreien Leben führen. Gemäß der Präventionsvereinbarung können die Kosten für eine Rauchfrei-Spritze durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Da dies jedoch nicht von allen Krankenkassen angeboten wird, empfiehlt es sich, vor Beginn der Nichtrauchertherapie bei der zuständigen Krankenkasse nachzufragen, ob die Kosten hierfür getragen werden.
Vorteile der “Rauchfrei-Spritze”
Auf Grundlage der Mesotherapie kann die “Rauchfrei-Spritze” fast vollkommen schmerzfrei an bestimmten Akupunkturpunkten am Körper des Betroffenen platziert werden. Hierbei ist die Wahl der richtigen Punkte elementar für den Therapieerfolg, denn nur dann können die Inhaltsstoffe optimal wirken.Letztlich können durch diese moderne Form der Rauchentwöhnung mögliche Entzugserscheinungen deutlich abgemildert oder gänzlich vermieden werden, was eine hohe Erfolgsquote bei der Rauchentwöhnung verspricht.
Generell muss die Rauchfrei-Spritze nur einmal verabreicht werden. Dies geschieht durch eine intravenöse Injektion. Die pflanzliche Mischung der Spritze bindet eingelagertes Nikotin im Körper des Rauchers und hilft somit effektiv dabei, den Körper zu entgiften. Aus diesem Grund sollte innerhalb einer Woche nach Verabreichung der Spritze besonders viel Flüssigkeit zu sich genommen werden. Das Geschlecht, das Alter und die Rauchgewohnheiten des Einzelnen spielen im Rahmen der Antiraucher-Spritze keine Rolle. Oftmals wirkt diese Form der Rauchentwöhnung mit nur einer Behandlung.
Nebenwirkungen der “Rauchfrei-Spritze”
Schwerwiegende Nebenwirkungen durch die “Rauchfrei-Spritze§ sind bisher nicht bekannt. Jedoch kann eine allergische Reaktion auf einen der Inhaltsstoffe in der Spritze möglich sein. Aus diesem Grund sollte der Einzelne vor Beginn der Therapie den Arzt über entsprechende Allergien aufklären, so dass die “Rauchfrei-Spritze” auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Eine Reizung der Injektionsstelle oder ein kleiner Bluterguss können ebenso im Rahmen der Rauchfrei-Spritze auftreten. Diese vergleichsweise geringen Nebenwirkungen verheilen jedoch ohne weitere Komplikationen innerhalb weniger Tage.
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