Schlaganfall

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Ein Schlaganfall kann auch durch Rauchen ausgelöst werden. Ein Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt, ist eine akute Durchblutungsstörung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen. Der Schlaganfall ist eine sehr häufige Erkrankung und eine der häufigsten Todesursachen. Eine verminderte Blutversorgung mit Sauerstoffmangel ist häufig Ursache des Schlaganfalls. Neben der Arteriosklerose können auch verschleppte Blutgerinnsel aus Arterien ein Hirngefäß verengen oder verstopfen. Das alles wird durch starkes Rauchen verstärkt.

Formen eines Schlaganfalls

Bei einem “rechtshirnigen” Schlaganfall kommt es zu einer Lähmung und Gefühlsstörungen der linken Körperhälfte. Es entsteht auf der Gegenseite zum betroffenen Gefäß eine Halbseitenlähmung mit Sensibilitätsstörung, die den Arm- und Gesichtsbereich stärker betrifft als das Bein, oft begleitet von beidseitiger Gesichtsfeldeinschränkung zur betroffenen Seite hin. Die Lähmung ist zunächst schlaff und ist zum Beispiel im Gesicht durch einen hängenden Mundwinkel sichtbar. Im weiteren Verlauf wird die Muskulatur spastisch.
Es können Hirnnervenausfälle mit Koordinationsstörungen, Schwindel und Übelkeit, Lähmungen von Armen und Beinen sowie Schluck- und Sprechstörungen auftreten.

Befund eines Schlaganfalls

Ausmaß sowie Art und Weise der Störungen sind vom befallenen Gehirnareal abhängig als auch von vorhandenen zusätzlichen intakten Gefäßen und der begleitenden Hirnschwellung. Daher die Vielzahl möglicher Symptome und die sehr unterschiedlichen neurologischen Ausfälle. Vorboten können unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen, aber auch neurologische Störungen wie zum Beispiel Seh- oder Sprachstörungen sein. Ein Schlaganfall kann den Menschen auch im Schlaf überraschen.

Diagnostik und Behandlung eines Schlaganfalls

Die Krankheit kann durch Computertomographie oder Kernspintomographie untersucht werden. Der dauerhafte Verschluss eines Gehirngefäßes führt dazu, dass Hirngewebe abstirbt. Andere diagnostische Methoden sind der Ultraschall sowie nuklearmedizinische Untersuchungen des Gehirns. In den ersten Tagen benötigt der Betroffene sofortige optimale medizinische Versorgung, damit die bleibenden Behinderungen nach einem Schlaganfall möglichst gering ausfallen. Der Betroffenen wird zunächst notfallmedizinisch versorgt, wobei Atmung und Kreislauf stabilisiert werden. Die meisten Krankenhäuser verfügen über eine spezielle Schlaganfallstation. Nach Stabilisierung der akuten Situation erfolgt die weitere Therapie entweder auf einer Normalstation oder in einer speziellen Reha. Das Rehabilitationsprogramm ist meist sehr umfangreich. Der Betroffene soll optimal gefördert werden. Er erhält Krankengymnastik und Physiotherapie. Die langfristige Behandlung zielt darauf hin, weitere Schlaganfälle zu verhindern. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder eine Fettstoffwechselstörung sollten vermieden werden.

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