Krebsartige Erscheinungen, die als Tumorbildungen im Rachenraum auftreten, können unterschiedliche Gewebeschichten betreffen. Der Rachen ist durch abweichende Hautstrukturen gekennzeichnet, welche dazu führen, dass Tumore durch Rauchen in diesem Bereich eine abweichende Beschaffenheit zeigen. Grundsätzlich generell beeinträchtigen alle im Rachenraum angesiedelten Tumore früher oder später das Allgemeinbefinden extrem, denn Tumore bilden auch Metastasen, die sich an anderen Organen manifestieren. Ein ausgeprägter Rachenkrebs ist nur schwer zu behandeln und bedeutet für die Betroffenen häufig ein langes und schmerzhaftes Leiden. Das Pharynxkarzinom ist eine bösartige Geschwulst, die gehäuft bei aktiven Rauchern diagnostiziert werden kann.
Rauchen begünstigt den Rachenkrebs
Als eindeutige Ursache, die zum Rachenkrebs führt, wird das Rauchen, mehr oder weniger in Verbindung mit dem Missbrauch von Alkohol bestätigt. Nikotin und andere im Zigarettenrauch befindliche Substanzen sind eindeutig als krebserregend eingestuft. Die kanzerogene Wirkung der Im Tabakrauch enthaltenen Stoffe ist unterschiedlich. Diese Tatsache spielt jedoch keine Rolle, denn die schädigenden Einflüsse sind sicher.
Die karzinogene Beeinflussung der gesunden körpereigenen Zellen eines rauchenden Menschen erfolgt so, dass eine besondere Strahlung oder biochemische Beeinflussung von diesen Substanzen ausgeht, die Zellen in ihrem Erbgut verändert. Diese verändert auch die Zellen, welche die gesunden Gewebsstrukturen des Rachens darstellen. Diese Zellen entarten auf Grund der unrichtigen Erbinformation, sie besitzen eine abnorme Gestalt, wuchern unkontrolliert und führen zum typischen Erkrankungsbild des Rachenkrebses.
Rachenkrebs wird durch die im Tabakrauch befindlichen karzinogenen Substanzen hervorgerufen, welche die Häufigkeit der Tumorentstehung forcieren und die Zeit bis zum Erscheinen dieser Krebserkrankungen reduzieren.
Leider ist es derzeit so, dass die Behandlungsmöglichkeiten beim Rachenkrebs eher eingeschränkt und nicht ausgereift sind. In den überwiegenden Fällen erfolgt eine operative Therapie. Diese hängt auch davon ab, in welchem Bereich des Racheraums der Krebs auftritt. Als prädestinierte Stellen kommen der obere, der mittlere sowie der untere Rachenraum in Frage. Dies ist auch deshalb voraussehbar, weil der Zigarettenrauch beim Inhalieren die gesamte Mundhöhle ausfüllt.
Im Verlauf einer Rachenkrebserkrankung können verschiedene Komplikationen auftreten, welche die Lebensqualität des Patienten ganz beträchtlich vermindern. Bösartige Tumore im Rachenraum verhindern das normale Essen, sie führen zu schmerzhaften Wunden im Mund, Sprechen und Atmen sind ebenfalls deutlich eingeschränkt. Darüber hinaus treten wie bei jeder Krebsart die wiederkehrenden Rückfälle als kräfteraubende Komplikationen auf.
Rachenkrebs vorbeugen
Um das Auftreten des Rachenkrebses zu vermeiden, ist es ganz entscheidend, auf den Konsum von Alkohol und Tabak zu verzichten. Bei den ersten sicheren Symptomen ist es ratsam, dass gerade starke und passionierte Raucher so schnell wie möglich zum Arzt gehen, um eine frühzeitige Erkennung zu ermöglichen. Im Allgemeinen sollten Raucher intensiv auf Veränderungen der Mund- und Rachenhöhle achten, weil sie zu den Risikogruppen gehören.
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