Rauchen geht nachweislich einher mit einer Reihe von möglichen gesundheitlichen Schäden und Erkrankungen. Diese müssen zwar nicht in jedem Fall auch tatsächlich jeden Raucher treffen, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür recht hoch.
Eine dieser Erkrankungen ist die chronisch obstruktive Lungenkrankheit. Diese wird im Volksmund wegen ihres hauptsächlichen Symptoms zumeist Raucherhusten oder auch Raucherlunge genannt. Klinisch gesehen bezeichnet die chronisch obstruktive Lungenkrankheit, auch COPD genannt, eine Vielzahl von Erkrankungen der Lungen und Atemwege, die durch den typischen Reizhusten und vermehrten Auswurf gekennzeichnet sind.
Anzahl der Erkrankten
Im Zusammenhang mit der COPD lässt sich inzwischen von einer Volkskrankheit sprechen, da allein in Deutschland derzeit ca. 5 Millionen Menschen erkrankt sind. Eine weitere erschreckende Tatsache besteht darin, dass diese Erkrankung die vierthäufigste Todesursache der amerikanischen Bevölkerung darstellt und zusätzlich die einzige ist, die Jahr für Jahr weiter ansteigt.
Symptome der Erkrankung
Die auffälligsten Symptome der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit sind Auswurf, Husten und Atemnot. Die Zusammensetzung dieser Symptome werden unter anderem auch AHA- Symptome genannt. Im Verlauf der Erkrankung, die sich zumeist über viele Jahre oder Jahrzehnte hinzieht und immer weiter manifestiert, kommt zu den bereits vorhandenen Symptomen meist eine sogenannte Belastungsdyspnoe hinzu. Diese verursacht bei jeglicher Belastung Atemnot und kann in ihrem Verlauf zu völliger Immobilität des Patienten führen.
COPD Therapie
Inzwischen gibt es zahlreiche Therapieformen, um dem Patienten das Leben mit COPD zu erleichtern oder diese tatsächlich zu heilen.
Medikamente, die sich positiv auf die Symptome der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit auswirken, werden zumeist als Inhalation verabreicht, da das Inhalat tief in die Bronchien vordringen kann. Zu diesem Zweck werden oft die sogenannten Glucocorticoide verwendet, die aber auch oral verabreicht werden können.
Besteht eine zusätzliche akute, bakterielle Erkrankung, ist der Einsatz von Antibiotika angezeigt. Auch Langzeittherapien mit Antibiotika können in schweren Fällen Erleichterung bringen.
Ist die Atemnot bereits weit fortgeschritten und werden die Sauerstoffwerte im Blut bedenklich, ist die Verabreichung von Sauerstoffgaben unumgänglich. Mit transportablen Geräten kann der Patient unter Umständen bis zu 24 Stunden täglich mit diesem versorgt werden, was zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität führt. Auch die Lebenserwartung kann mit dieser Therapie deutlich erhöht werden.
Bei allem Fortschritt in der Therapie der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit, gibt es jedoch nur eine tatsächlich wirksame Möglichkeit, zum alten Gesundheitszustand und alter Lebensqualität zurückzukehren. Nur wer das Rauchen aufgibt, wird seine Gesundheit dauerhaft erhalten können.
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