Asthma

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Das Genießen einer Zigarette und die Befriedigung der Sucht auslösenden Faktoren im menschlichen Gehirn erfolgt unmittelbar durch das Inhalieren des Nikotins durch die Lunge. Diese ist der Hauptort, über den der Nikotinaustausch von außen in den Organismus erfolgen kann.

Schädigungen des Kindes

Alle Lebewesen müssen atmen um zu überleben. Dies trifft ebenfalls auf ungeborenes Leben zu, welches im Mutterleib über die Plazenta unter einer stetigen Blutab und -zufuhr alle lebenswichtigen Substanzen erhält. Aus dieser physiologischen Funktionsweise heraus erhält ein von Natur aus gut versorgtes ungeborenes Kind sowohl den Sauerstoff und die zum Wachsen und für die Entwicklung benötigten Nährstoffe. Bei rauchenden Schwangeren erhält das Kind jedoch noch mehr, denn es atmet gleichzeitig mit der Mutter die im Nikotin und im Zigarettenrauch enthaltenen schädigenden Substanzen ein, ohne dass es sich dagegen wehren kann. Darüber hinaus kann sich der in diesem vorgeburtlichen Stadium entwickelnde Organismus nicht in dem Maße gegen die Schadstoffe wehren, sodass die Kinder rauchender schwangerer Frauen bereits mit asthmatischen Beeinträchtigungen der Lunge auf die Welt kommen. Sowohl das noch nicht ausreichend gereifte Lungengewebe als auch die Bronchien reagieren mit einer Überempfindlichkeit auf die Nikotinzufuhr. Dies führt nach der Geburt bei nikotinabhängigen Kindern in den überwiegenden Fällen zu Asthma bronchiale.

Raucherasthma bei Aktiv-, Passivrauchern und Kindern

Die volkstümliche Bezeichnung Asthma oder Asthma bronchiale benennt im medizinischen Sinn eine chronische Bronchitis. Chronisch bedeutet dauerhaft, lang anhaltend oder immer wiederkehrend. Diese Erkrankung, welche die atemwichtigen Bronchien befällt, die zunächst bei Erwachsenen erstaunlich widerstandsfähig sind und einen über lange Zeit intensiven Nikotingenuss aushalten können, ist lebensgefährlich. Die Widerstandsfähigkeit des Bronchialgewebes ist jedoch irgendwann erschöpft, die Bronchien dauerhaft geschädigt. Gemeinsam mit der Lunge entsteht eine Überempfindlichkeit dieser Organe. Die Bronchien ziehen sich zusammen. Es kommt zu einer Anschwellung der Bronchialschleimhaut, welche die Bronchien auskleidet und für die Befeuchtung und Reinigung der Atemluft verantwortlich ist. Die Überreaktion führt weiterhin zur Absonderung von Bronchialschleim in Form eines zähen Sekretes. Diese Abnormität beeinträchtigt die Funktion der vielen Flimmerhärchen. Sie verkleben.

Wenn aktive Raucher, Passivraucher oder betroffene Kinder unter einem Asthmaanfall leiden, dann klingt dies martialisch, denn die Patienten ringen nach Luft, ein tiefer oder pfeifender Atemton wird hörbar, sie husten stark und alle weiteren Anzeichen deuten auf eine Atemnot hin. Passionierte Raucher, die täglich eine Packung Zigaretten verbrauchen, nehmen in einem Jahr fast eine Tasse Teer auf und sind auf dem besten Weg, eine Asthma bronchiale zu entwickeln.

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