Raucherentwöhnung
Mit dem Rauchen aufhören – ein Gedanke, mit dem sich der ein oder andere Raucher bestimmt schon des Öfteren auseinandergesetzt hat. Welcher Weg aber ist der Richtige und welche Methode ist eine individuell erfolgreiche? Zunächst einmal ist zu sagen, dass das deutsche Gesundheitssystem nicht viele Maßnahmen zur Raucherentwöhnung anbietet – unter anderem hängt das mit finanziellen Faktoren wie der Tabaksteuer und letztlich auch den Rentenkassen zusammen; denn statistisch gesehen haben aktive Raucher eine kürzere Lebenserwartung als Nichtraucher.
Individuell geeignete Entwöhnung
Der geeignete Weg in ein rauchfreies Leben gestaltet sich für jeden Menschen individuell; gemeinsam ist aber allen Betroffenen, dass an erster Stelle der feste Wille zum Aufhören stehen muss; während nämlich oft befürchtete körperliche Reaktionen auf den Verzicht von Tabak in der Regel nach sieben bis zehn Tagen überwunden sind, gilt es nun vor allem, die Gewohnheit zu überwinden, zu der das Rauchen im Laufe der Zeit geworden ist.
Abbau der Gewohnheit Rauchen
Maßgeblich für den Erfolg einer Raucherentwöhnung ist das Erreichen eines individuell gesteckten Ziels: So besteht dieses Ziel für den einen vielleicht darin, nicht mehr regelmäßig zu rauchen – was gelegentliches Rauchen aber nicht ausschließt, für den anderen liegt das Ziel bei einer kompletten Rauchfreiheit. Unterschiede liegen hierbei auch darin, welches Ziel für den Einzelnen am besten aufrecht zu erhalten ist. Auch der geeignete Zeitpunkt und -raum für eine Entwöhnung differiert; während es für den einen das Beste ist, von heute auf morgen nicht mehr zu rauchen, reduziert ein anderer das Rauchen vielleicht lieber schrittweise; außerdem gibt es die Möglichkeit, sich zu Beginn des Prozesses der Unterstützung durch Hilfsmittel zu bedienen – wie beispielsweise anderweitig nikotinzuführenden Mitteln oder Nikotinersatzmittel.
Ebenso wie viele andere Gewohnheiten ist auch das Rauchen häufig mit bestimmten Anlässen verbunden – wie beispielsweise geselliges Zusammensein, das Ende einer Mahlzeit oder Stress. Um ein solches Rauchmuster zu durchbrechen, kann es anfangs hilfreich sein, den Griff zur Zigarette durch eine andere Verhaltensweise zu ersetzen – wie etwa den Griff zu Kaugummi, Zahnstocher oder anderem; so kann sich im Laufe der Zeit die Gewohnheit verlagern.
Vermeintliche Rückschritte
Nicht selten ist das Entwöhnen verbunden mit Rückschritten – wichtig ist es hier, sich klar zu machen: Rückschritte bedeuten nicht das Scheitern des gesamten Vorhabens und können bei richtiger Handhabung dazu beitragen, eigene kritische Momente besser kennenzulernen und diese bei den nächsten Schritten zu berücksichtigen.
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