Rauchentwöhnung

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Viele Raucher sind sich der gesundheitlichen Gefahr des Rauchens von Zigaretten bewusst und planen daher eine Rauchentwöhnung. Da es sich bei Nikotin um ein Nervengift handelt, das zu Suchtverhalten führt, ist eine Rauchentwöhnung jedoch als alles andere als einfach zu bezeichnen. Generell dauert eine Nikotinentwöhnung entsprechend lange.

Im Allgemeinen geht eine Rauchentwöhnung mit physischen und psychischen Entzugserscheinungen einher. Es benötigt vor allem eine gute psychische Konstitution, um eine Rauchentwöhnung erfolgreich durchsetzen zu können, da man immer wieder mit Situationen konfrontiert wird, in denen man früher geraucht hat. Bei manchen Menschen ist dies bei einem Beisammensitzen mit Freunden der Fall, wieder andere Personen greifen am liebsten in Stresssituationen zur Zigarette.

Im Rahmen einer Rauchentwöhnung stehen dem Betroffenen verschiedene Hilfsmittel auf dem Weg zum Nichtraucher zur Verfügung. In erster Linie ist hierbei an eine therapeutische Unterstützung zu denken. Des Weiteren existieren heutzutage verschiedene Hilfsmittel im Rahmen einer Nikotinersatztherapie, die insbesondere am Anfang die unangenehmen Entzugserscheinungen während der Rauchentwöhnung abschwächen können. Hierzu zählen unter anderem Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis. Das Problematische an diesen Nikotinersatzstoffen ist die Tatsache, dass dem Körper weiterhin Nikotin zugeführt wird. Es handelt sich somit um eine schonende, jedoch nicht immer Erfolg versprechende Art der Rauchentwöhnung. Vielen Betroffenen fällt es trotz Nikotinersatzpräparaten schwer, gänzlich auf die Zufuhr von Nikotin zu verzichten.

Weitere Möglichkeiten der Rauchentwöhnung

Eine andere Möglichkeit der Rauchentwöhnung ist der Radikalstopp des Rauchens. Bei dieser wird von einem Tag auf den nächsten komplett auf die Zufuhr von Nikotin verzichtet. Hierbei handelt es sich in der Regel um eine besonders harte Form des Rauchentzugs. Dennoch sind die psychischen und physischen Entzugserscheinungen bei dieser Art der Rauchentwöhnung besonders schnell ausgestanden. In aller Regel dauert es einige Wochen bis Monate bis der Körper und letztlich das Gehirn des Menschen erkannt hat, dass es auch ohne Nikotin „überleben“ kann.

Eine Rauchentwöhnung ist stets gleichzusetzen mit einem Ändern der Verhaltens- und Denkvorgänge, die direkt mit dem Rauchen in Verbindung stehen. Das Gehirn des Betroffenen, das direkt von Nikotin beeinflusst wird, spielt eine zentrale Rolle bei der Nikotinentwöhnung. Bei einer Raucherentwöhnung wird man selbst relativ schnell die Vorzüge des Nichtrauchens bemerken. Die eigene Atmung verbessert sich, der typische Raucherhusten wird abklingen und man wird schnell merken, dass man körperlich und geistig fitter ist, als noch zu Zeiten des Rauchens. Diese positiven Konsequenzen sollte man sich im Rahmen einer Raucherentwöhnung stets vor Augen führen, so dass die Rauchentwöhnung von großem Erfolg gekrönt sein wird.

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