Jugendliche, junge Erwachsene und auch ältere Personen lassen sich gerne einmal dazu hinreißen, die Zigarette zumindest zu probieren. Motiviert sind sie, da die Freunde auch rauchen oder es wenigstens ausprobieren, da es zur Situation passt oder weil sie ohnehin schon immer neugierig gewesen sind. Aus einer Zigarette kann jedoch schnell eine Sucht werden – Erkennungsmerkmale sollten daher jedem geläufig sein, der die Zigarette einmal ausprobieren möchte oder es bereits getan hat.
Immer mehr Zigaretten
Gerade am Anfang raucht man vielleicht aus Gruppenzugehörigkeit noch mit den Freunden. Wenn man jedoch merkt, dass man es immer häufiger in ihrer Gegenwart tut oder bereits außerhalb der gemeinsamen Zeit damit begonnen hat, liegt es nahe, dass man süchtig geworden ist. Anfangs handelt es sich noch um eine leichte Zigarettensucht, die man auch alleine ohne größere Probleme bekämpfen könnte. Möchte man gar nicht zum Raucher werden, sollte man jedoch jetzt die Entscheidung gegen die Zigarette treffen und zu dieser frühen Zeit damit aufhören.
Verheimlichung der Zigarettensucht
Gerade Jugendliche beginnen, ihre beginnende Sucht vor den Eltern zu verheimlichen – auch dann noch, wenn sie bereits volljährig sind und selbst entscheiden dürfen, was sie tun. Auch Ehepartner verheimlichen sich eine beginnende Zigarettensucht manchmal, da der Partner darüber vielleicht enttäuscht wäre. Sobald man erkennt, dass man solche Gedanken hat, liegt eine Zigarettensucht ebenfalls nahe. Denn wenn man nur eine Zigarette ausprobieren wollte, hätten Eltern oder Partner vermutlich Verständnis dafür und würden nicht so wütend sein, wie man gerade annimmt und weshalb man ihnen nichts sagen möchte.
Nervosität mit Zigaretten bekämpfen
Viele Raucher bezeichnen sich als reine Genussraucher und gehen nicht davon aus, dass sie süchtig sind. Für sie wirkt es so, als würden sie lediglich aus Freude am Geschmack der Zigarette oder nur in bestimmten Situationen rauchen. Der Genuss der Zigarette schafft für sie jedoch Abhilfe in stressigen oder belastenden Situationen des Alltags und ist bereits eine Zigarettensucht geworden. Nicht jede Sucht stellt für den Betroffenen eine offensichtliche Belastung dar, gerade bei einer so still wirkenden Droge wie Nikotin erkennt man die Sucht häufig erst dann, wenn man bereits ohne fremde Hilfe nicht mehr aus ihr herauskommt. Genussraucher, die erkennen, dass sie tatsächlich häufiger in bestimmten Lebenslagen rauchen, sind vermutlich süchtig nach der Wirkung des Nikotins in ebendieser Situation, die sehr wahrscheinlich belastend für sie ist und deswegen überhaupt den Genuss der Zigarette erforderlich macht.
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