Risiken des Rauchens

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Viele Raucher behaupten, dass Rauchen verbindet. Leider ist häufig das Gegenteil der Fall, denn stark aktive Raucher leiden oftmals auch unter sozialer Ausgrenzung und anhaltenden Problemen mit dem nichtrauchenden Umfeld. In diesem Zusammenhang ist es nicht nur der Nikotingenuss selbst, sondern ebenfalls der unangenehme Geruch, der sich in der Bekleidung, den Haaren und Einrichtungsgegenständen festsetzt. Zu den sozialen Risiken gehören auch die finanziellen Einbußen, welche durch den Konsum von Tabakwaren entstehen. Außerdem bemerken viele langjährige Raucher einen Verlust an Selbstwahrnehmung, sie können nichts mehr genießen, weil sie beispielsweise unter Beeinträchtigungen der Geschmackssinne leiden. Außerdem unterliegen Raucher einem klassischen Suchtverhalten und können in diesem Sinn ihr eigenes Leben nicht unbedingt in normalem Maße kontrollieren.

Körperliche Risiken des Rauchens

Die Auswirkungen des Rauchens sind so intensiv, dass sie beim überwiegenden Teil der Raucher vorzeitig zum Tode führen. Gerade dann, wenn Menschen über einen langen Zeitraum viel geraucht haben, ziehen sie sich verschiedene Erkrankungen zu, welche zu einer enormen Leistungsreduzierung und zum körperlichen Verfall führen. Beim Tabakkonsum sind nicht nur unmittelbar die Atmungsorgane von den schädigenden Einflüssen betroffen. Darüber hinaus leiden auch andere Organe und Organsysteme unter den Nebenwirkungen des Nikotins und den im Tabak enthaltenen Zusatzstoffen. Langjährige Raucher klagen über Magenbeschwerden, Kreislaufprobleme und erkranken häufig an Lungen- oder Kehlkopfkrebs. Diese Erkrankungen, zu denen ebenfalls Funktionsstörungen der Nieren gehören, sind durch einen langen und schmerzhaften Leidensweg geprägt.

Bei Rauchern zeigen sich deutliche Schädigungen des Nervensystems, welche in einem Verlust der feinen Geschmacksfähigkeit und der normalen Sehkraft bestehen. Die Ursachen für diese Erscheinungen liegen in den Störungen der Gewebsdurchblutung. Beim Rauchen verengen sich die Blutgefäße durch die Wirkung des Nikotins. Sie ziehen sich zusammen und verhindern eine ausreichende Blutversorgung der Organe. Dies bedeutet auch, dass nicht ausreichend Nährstoffe und Sauerstoff an die Körperzellen gelangen, sodass sich diese nicht in gesundem Maße regenerieren können. Ganz deutlich zeigt sich dies am sogenannten Raucherbein.

Im Zusammenhang mit den gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Rauchern sind verschiedene typische Erkrankungen erforscht worden, die insgesamt als Raucherkrankheiten bezeichnet werden. Eine besondere Position nehmen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems ein, die sich in auftretenden Schlaganfällen und Herzinfarkten äußern. Raucher entwickeln häufiger eine Thrombose. Die Ursachen liegen in einem teilweisen oder kompletten Gefäßverschluss durch nikotinreiche Ablagerungen.

Einige Erkrankungen werden den Rauchern schmerzhaft im Alltag bewusst. Zu diesen Beeinträchtigungen gehört der Verschluss von Beinvenen, welcher schmerzhafte Wahrnehmungen beim Gehen auslöst. Stark rauchenden Menschen sind darüber hinaus kaum körperlich belastbar, denn sie sind meist extrem kurzatmig. Die Einschränkungen der Lungenfunktion werden meist durch Vergrößerungen oder eine stärkere Tätigkeit des Herzmuskels vom Körper ausgeglichen. Dies führt dazu, dass das Herz vorzeitig eine deutliche Herzinsuffizienz zeigt.

Themen Special: Raucherkrankheiten

In unserem Themen-Special “Raucherkrankheiten” haben wir die häufigsten Krankheiten für Sie recherchert, die durch das Rauchen verursacht oder begünstigt werden. Unter http://www.rauchen-aufgeben.org/raucherkrankheiten/ finden Sie ausführliche Beschreibungen der Ursachen, Krankheiten und Symptome.

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