Rauchen aufhören
Nichts ist einfacher, als mit dem Rauchen aufzuhören. So meint man. Der eine schafft es sofort, der andere erst nach mehreren Versuchen und der Dritte nie. Es gibt viele Möglichkeiten. Das Wichtigste allerdings ist, dass der Raucher aufhören will. Der Wille muss ihn dazu bringen. Das Wissen um die Vorteile als Nichtraucher hilft dabei. Die Gesundheit sollte ihm viel wichtiger, eine eventuelle leichte Gewichtszunahme dagegen egal sein.
Gruppentherapie zum Rauchen aufhören
Wer Bedenken vor der eigenen Kontrolle hat, Angst davor, nach der letzten Zigarette gestern heute die allerallerletzte zu rauchen, der sollte sich einer Gruppe von Rauchern anschließen, die gemeinsam versuchen wollen, aufzuhören. Ein gewisser Zwang ist vorhanden. Man möchte nicht der Erste sein, der rückfällig wird. Nach der allerallerletzten Zigarette plagt einen das schlechte Gewissen in der Gruppe. Wird die von einem Therapeuten geleitet, so wird gelernt, das Verhalten um die Zigarette zu verändern – die bisherigen Gewohnheiten also.
Rauchen aufhören – der Entschluss
Die angeblich sicherste Methode ist die Selbsthilfe. Nach einer durchqualmten Nacht, nach einer Krankheit, während der ohnehin nicht geraucht werden durfte, oder nach einer anderen unliebsamen Begebenheit mit dem Rauchen fasst der Raucher den Entschluss, ab sofort ist Schluss damit. Wer es mag, der wirft seine letzte Schachtel in den Graben und beobachtet, wie sie langsam verschwindet. “Das bin ich, wenn ich weiterrauche.” Zuhause gibt es ab sofort keine Zigaretten mehr – auch die eiserne Ration muss vernichtet werden. Das Feuerzeug erhält einen neuen Aufenthaltsort im Keller.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
Wer wirklich bereit ist, das Rauchen aufzugeben, allerdings noch keine wirksame Methode für sich entdeckt hat, der sollte mit seinem Hausarzt oder seinem Apotheker sprechen. Beide geben Tipps und kennen Medikamente, die dabei helfen.
Das Nikotinpflaster erleichtert den Weg zum Ziel
Von jetzt auf gleich oder von heute auf morgen auf Nikotin zu verzichten, zählt beim Raucher zu den schwierigsten Aufgaben, wenn er denn für immer auf die Zigarette verzichten will. Nikotin-Kaugummis oder -Pflaster helfen. Werden sie zwei Monate angewendet, so führen sie dem Körper zwar noch Nikotin zu, doch helfen gleichzeitig, auf die Zigarette nach dem Essen, zum Kaffee oder die beim Telefonieren zu verzichten. Wird gleichzeitig das ansonsten typische Raucherverhalten geändert, so erleichtert das Nikotinpflaster den Weg zum Ziel beträchtlich. Nicht ganz so viel versprechend ist die Akupunktur, bei der dem Raucher Nadeln ins Ohrläppchen gestochen werden, oder die Hypnose. Fehlt bei diesen Methoden der feste Wille, helfen sie nicht.
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