Rauchen aufhören – Hilfe
Die meisten Raucher haben schon mehrere Versuche hinter sich, das Rauchen endgültig aufzugeben. Rückfälle sind nahezu jedem bekannt und haben schon so viele Bemühungen torpediert, dass der Raucher früher oder später anerkennen wird, wie wichtig Hilfe auf diesem Weg ist. Diese kann von verschiedenen Fachpersonen ausgehen, muss aber auch im unmittelbaren Umfeld vorhanden sein und sollte vor allem auch vom Raucher angenommen werden können – oft ist das die größte Hürde.
Hilfe zum Rauchen aufhören aus dem Umfeld
Freunde und Familie müssen anerkennen können, dass der Entzug für den Raucher eine sehr schwere Phase darstellt, die er ohne sie nicht überstehen wird. Sie müssen ihm jederzeit zeigen, dass sie an seinen Erfolg glauben und bereit sind, ihm zu helfen, wenn er sie um konkrete Hilfe bittet. Diese kann etwa darin bestehen, darauf zu achten, dass er nicht aus Gewohnheit wieder zur Zigarette greift. Die vernichtenden Kommentare vieler Freunde und Familienmitglieder, die aus angeborener Skepsis nicht an Erfolg glauben, sind in dieser Situation nicht angemessen – auch, wenn sie vielleicht begründet sein mögen.
Rauchen aufhören unter Involvierung des Hausarztes
Der Hausarzt hat ständig mit Rauchern zu tun und kann ihnen Empfehlungen für den Entzug geben, wenn sie diesen alleine durchführen möchten. Er kennt Mittel und Wege, die dabei helfen können, dem Raucher die Entwöhnung zu erleichtern oder sie möglich zu machen. Wenn der Entzug gerade schwer fällt, kann der Hausarzt auch als Ansprechpartner fungieren, denn ihm ist immer daran gelegen, dass seine Patienten Erfolg haben. Wenn der Hausarzt erkennt, dass der Entzug schwerer fällt, als er sein müsste, wird er dem Patienten auch dazu raten, einen guten Therapeuten aufzusuchen, damit er nicht doch wieder rückfällig wird.
Therapeuten
Der Therapeut ist die beste Anlaufstelle für angehende Nichtraucher. Er leistet Beistand und erkennt individuelle Situationen, auf die er anschließend eingehen kann. Der Therapeut leistet die Arbeit an der psychischen Komponente, die der Hausarzt nicht bieten oder zumindest nur unterstützen kann. Außerdem kann der Therapeut der erste Schritt in die Richtung der Annahme von Hilfe sein, wenn der Raucher selbst noch nicht überzeugt genug ist. Während der Sitzungen wird ihm bewusst gemacht, wie wichtig die Hilfe einer starken Gemeinschaft ist, wenn es um eine so schwere Aufgabe wie den Entzug geht. Dadurch lernt der Raucher, auch andere Möglichkeiten der Hilfe zu akzeptieren und den persönlichen Nutzen für sich selbst in ihnen zu sehen, was den Entzug letztendlich nur voranbringen kann.
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