Nicht jeder Raucher schafft es, die Zigarette ein für alle Mal links liegen zu lassen. Dies ist eine Entscheidung, die dem Menschen große Willenskraft abverlangt und natürlich auch von den Familienmitgliedern unterstützt werden muss. Bereits ein kleiner Missstand reicht aus, um die bisherigen Erfolge zu torpedieren und einen Rückfall zum Rauchen zu bewirken. Raucher, die eine Entwöhnung durchführen müssen, sollten sich daher des Rückfallrisikos bewusst sein.
Fehlende Unterstützung begünstigt den Rückfall
Gelegentlich kommt es vor, dass der Raucher selbst fest entschlossen ist, mit dem Rauchen aufzuhören – doch sein Umfeld will davon nichts wissen oder glaubt nicht an ihn. Wenn dieses selbst raucht, liegt die fehlende Unterstützung meist an unterschwelligem Neid, denn kaum jemand gönnt einem anderen Menschen, was er selbst nicht schafft. Außerdem kann es vorkommen, dass selbst die besten Freunde oder die eigenen Familienmitglieder nicht an andere Menschen glauben können und ihnen dadurch unbeabsichtigt schaden. Das erschwert natürlich die Mission für den Raucher, sodass er sich Gedanken über neue Freunde machen sollte, die schon eher an seinen Erfolg glauben und ihm auch zur Seite stehen.
Kalter Entzug
Häufig kommt es vor, dass die Familie des Rauchers von ihm verlangt, die Zigarette von heute auf morgen wegzulegen. Das ist eine Stresssituation, die zu nichts führen kann – höchstens zum Rückfall. Der Raucher ist selbst nicht richtig vorbereitet und wird früher oder später wieder zur Zigarette greifen. Auch im Rahmen einer Therapie führt der kalte Entzug häufiger als manch andere Methode zum Rückfall, da der Raucher keinerlei Möglichkeit hat, seine Sucht durch andere Mittel zu kompensieren und sie sich dadurch langfristig abzugewöhnen.
Rauchen aus Genuss
Menschen haben unterschiedliche Motivationen für den Genuss der Zigarette. Einige tun es allein deswegen, weil sie den Geschmack lieben gelernt haben und dafür die schädlichen Folgen in Kauf nehmen. Andere wiederum schätzen den Genuss gerade in Stressmomenten. Diese entstehen durch den Entzug jedoch zwangsläufig, sodass der Wunsch nach dem Geschmack der Zigarette oftmals ausschlaggebend ist.
Den Rückfall verhindern
Als Ex-Raucher verhindert man den Rückfall am besten durch professionelle Hilfe. Diese kann zunächst der Hausarzt leisten, langfristig sollte man sich jedoch an einen Therapeuten wenden, zu dem man Vertrauen fassen kann. Professionelle Hilfe gibt nicht nur Unterstützung, sondern erkennt mögliche Risikofaktoren und erarbeitet diese gemeinsam mit dem Ex-Raucher. Dadurch, dass ein Fachmann die Situation langfristig überwacht, schaffen die meisten Raucher es bereits viel wahrscheinlicher, dem Rückfall zu entgehen und endgültig mit dem Rauchen aufzuhören.
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