Hilfsmittel

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Jeder Raucher, der einen Rauchstopp plant, hat verschiedene Strategien der Raucherentwöhnung. Vom Entschluss, das Rauchen aufzuhören, profitiert letztlich nicht nur die Gesundheit des Rauchers und dessen Umfeld, sondern auch der Geldbeutel des Einzelnen. Aufgrund der stets ansteigenden Tabaksteuer in Deutschland stellen bereits die Einsparmöglichkeiten, die sich aus einem Verzicht auf Zigaretten ergeben, einen großen Anreiz für betroffene Personen dar.

Wie schwer es jedoch ist, das Rauchen aufzuhören, beweisen aktuelle Studien. Diese ergeben, dass nur rund zwei bis drei Prozent der Raucher in Deutschland, die einen Rauchstopp versuchen, über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr tatsächlich rauchfrei bleiben können. Die vergleichsweise geringe Zahl der erfolgreichen Rauchentwöhnungsversuche lässt sich sicherlich dadurch begründen, dass viele Versuche mit dem Rauchen aufzuhören eher ungeplant sind und daher die zahlreichen Hilfen, die sich in diesem Zusammenhang als erfolgreich erwiesen haben, nicht in Anspruch genommen werden. Die Nikotin Ersatztherapie ist in diesem Bereich die am weitesten verbreitete Hilfe.

Jede Person, die bereits einmal versucht hat, das Rauchen aufzuhören, hat selbst erlebt, wie schwierig und nervenaufreibend Entzugserscheinungen im Rahmen eines Rauchstopps sein können. Aus diesem Grund werden heutzutage verschiedene Mittel zur Unterstützung der Raucherentwöhnung angeboten. Besonders bekannt in diesem Bereich sind vor allem Nikotinpflaster oder spezielle Nikotin-Kaugummis.

Wie wirksam ist eine Nikotin Ersatz-Behandlung durch Kaugummi und Pflaster?

Auch wenn rund 70 Prozent der Raucher auf lange Sicht das Rauchen aufgeben möchten, sind nur etwas mehr als 10 Prozent bereit diesen entscheidenden Schritt im nächsten Monat anzugehen. Insbesondere für Personen, die sich nicht in der Lage fühlen, das Rauchen von einem Tag auf den nächsten aufzugeben, kann die Nikotin Ersatztherapie einen Weg darstellen, um zunächst eine Reduktion der täglich gerauchten Zigaretten zu erreichen. Als zweiten Schritt steht dann ein gänzlicher Verzicht von Nikotin auf dem Programm.

Jeder Raucher, der mithilfe einer Nikotinersatztherapie das Rauchen aufhören möchte, sollte sich jedoch bewusst sein, dass zentrale Grundlage einer Raucherentwöhnung der feste Vorsatz ist, tatsächlich mit dem Rauchen aufzuhören. Trotz Unterstützung durch eine Nikotinersatztherapie in Form von Kaugummi oder Pflastern bleibt ein dauerhafter Verzicht auf Nikotin ein schwer zu erreichendes Ziel. In jedem Fall erweist sich ein Nikotinersatz insbesondere bei starken Rauchern als hilfreiche Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben.

Durch eine Nikotinersatzbehandlung, die zum Beispiel durch Kaugummi oder Pflaster erfolgen kann, kann die Frequenz des Rauchens spürbar reduziert werden. Studien haben ergeben, dass die Vergabe von Nikotinersatz die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Rauchentwöhnung um das zweifache erhöht.

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