Das Rauchen ist heute selten noch ein Lebensgefühl als viel mehr ein Laster, welches oft nicht so einfach abgelegt werden kann. Während einige gerne rauchen und dies auch weiterhin tun wollen, leiden andere darunter und würden gerne aufhören. Dabei wissen vor allem die starken Raucher, wie schwer das tatsächlich sein kann.
Kopf und Herz müssen zusammen arbeiten
Es reicht häufig nicht aus, nur den Wunsch des Aufhörens zu haben. Der Entschluss muss fest stehen und auch gewollt sein. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, der sollte davon überzeugt sein und den Entschluss als endgültig betrachten. Halbherzige Entscheidungen bringen einen nicht weiter, denn sie stellen einen immer wieder vor die Frage, ob und warum man aufhören sollte. Es reicht oft nicht zu wissen, dass das Rauchen schädlich ist, man sollte es auch fühlen und sich dessen bewusst sein. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt in ein rauchfreies Leben.
Entwöhnungsmethoden
Zunächst einmal gilt für alle zukünftigen Nichtraucher: Es ist nicht die Methode selbst, welche einem das Rauchen abnimmt. Jeder Raucher ist letztendlich selbst für das Gelingen seines Vorhabens verantwortlich. Daher ist es besonders wichtig, den Entschluss zum Nichtraucher verinnerlicht zu haben. Viele Raucher machen den Denkfehler, die Methode könne ihn oder sie endlich von den Zigaretten befreien. Dabei hilft die Methode lediglich dem Körper durch zu halten und die Entzugserscheinungen erträglicher zu machen. Denn rein theoretisch ist keine Methode von Nöten, um mit dem Rauchen aufzuhören. Daher sollte sich niemand auf die Methode selbst verlassen, sondern diese nur als erleichternde Hilfe betrachten. Mit Ersatzpräparaten wie Nikotinpflastern, Kaugummis oder Nasensprays sollen die Entzugserscheinungen gemildert werden. Der Körper wird weiterhin mit Nikotin versorgt, ohne rauchen zu müssen. Die Dosis soll mit der Zeit reduziert werden. Mit Ohr-Akupunktur werden bestimmte Nervenbahnen stimuliert, welche den Drang schwächen sollen. In der Regel werden drei bis fünf Sitzungen verordnet, wobei nicht jeder Raucher auf diese Methode anspringt. Mit der Verhaltenstherapie, welche häufig in Gruppensitzungen durchgeführt wird, können sich Raucher mit anderen Rauchern austauschen. Es wird der Stellenwert der Zigarette im Alltag und Leben analysiert und durch neue Verhaltensweisen aufgelöst.
Die schwierige erste Zeit
Gerade die ersten Wochen sind ungewohnt und schwierig. Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte sich eine stressfreie Zeit dafür aussuchen. Der Urlaub ist sehr praktisch, da man sich nicht in seinem normalen Alltag aufhalten muss. Denn Ablenkung ist nun von großem Vorteil. Raucher-Freunde und Bekannte sollte zunächst gemieden werden, sowie stressige Alltagssituationen. Der Nikotinmangel macht einem zunächst zu schaffen, daher sollte der Körper nun schnellste möglich von den Nikotinresten befreit werden. Eine Ernährungsumstellung und Sport schwemmen die Giftstoffe verstärkt aus dem Körper und bieten zudem eine neue Beschäftigung. Diese Zeit ist auch gut für die Entdeckung neuer Hobbys und Interessen. Die rauchfreie Zeit kann nämlich ungeahnte Wendungen hervorbringen und das Leben gerade zu Beginn, wenn es viel Neues zu entdecken gilt, enorm bereichern.
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