Rauchfrei
Da es sich beim Rauchen einer Zigarette um eine Sucht handelt, ist das Rauchen aufhören in der Regel mit Entzugserscheinungen behaftet. Diese lassen den Einzelnen, der sich zu einer Rauchentwöhnung entschieden hat, bereits wenige Stunden nach diesem Entschluss an der Entscheidung zweifeln. Jedoch lohnt es sich, das Ziel einer Nikotinabstinenz mit starkem Willen und Ehrgeiz weiter zu verfolgen. Die eigene Gesundheit und nicht zuletzt auch der Geldbeutel können durch diese Entscheidung deutlich geschont werden.
Zentrale Grundlage für jede erfolgreiche Rauchentwöhnung ist der feste Wille, wirklich aufhören zu wollen. Ist dies der Fall, lassen sich die die anfänglichen Entzugserscheinungen überstehen und man schafft den Weg ins Dasein als Nichtraucher. Am wichtigsten ist es beim Vorhaben der Nikotinabstinenz, die ersten drei Tage ohne Zigarette zu bestehen. Diese Zeitspanne zählt zu den schwierigsten auf dem Weg zum Nichtraucher. Reizbarkeit, Schweißausbrüche, schlechte Laune, Angstgefühle und Kopfschmerzen können in den ersten drei Tagen nach der letzten Zigarette ebenso beobachtet werden wie innere Unruhe, Wutausbrüche und natürlich der permanente Drang, eine Zigarette zu rauchen.
In den ersten drei Tagen nach der letzten Zigarette wird das im Körper noch vorhandenen Nikotin abgebaut. Nach dieser Zeitspanne ist man endgültig von dem Nervengift Nikotin befreit. Bis der körperliche Entzug komplett überstanden ist, können jedoch noch zwei oder drei Wochen vergehen. Während dieser Zeitspanne erholt sich das Gehirn und nimmt wieder die normale Funktion auf, da kein erneutes Nikotin mehr zugeführt wird.
Rauchfrei werden – Welche Möglichkeiten bestehen?
Die letztliche Umsetzung des Nichtrauchens obliegt einzig und allein dem Raucher selbst. Er kann selbst entscheiden, ob er auf radikale Art und Weise das Rauchen von einem Tag auf den nächsten aufgeben möchte oder eine langsame Entwöhnung vom Nikotin bevorzugt. Bei Letzterem sollte allerdings bedacht werden, dass sich das Gehirn durch diese Maßnahme nur schwerlich austricksen lässt. Merkt das Gehirn, das weniger Nikotin zugeführt wird, gibt es den Befehl weiter, wieder mehr zu rauchen. Solange das Gehirn jedoch immer weiter nach Nikotin giert, ist es nahezu unmöglich, von der Nikotinsucht loszukommen. Die radikale Methode des kalten Entzugs ist hingegen als besonders schwierig und hart zu bezeichnen. Jedoch ist der Entzug bei dieser Methode am kürzesten und man ist somit am schnellsten über das Rauchen hinweg.
Insbesondere für die erste Zeit während der Rauchentwöhnung können verschiedene Hilfsmittel dem Betroffenen Erleichterung verschaffen. Im Rahmen der Nikotinersatztherapie werden beispielsweise Kaugummis oder spezielle Nikotinpflaster von vielen Rauchern als hilfreiche und unterstützende Gegenstände bei der Rauchentwöhnung bezeichnet.
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