Die Nikotinsucht ist insbesondere in Mitteleuropa ein verbreitetes Problem. Nikotinsucht im Allgemeinen führt dazu, dass jeder Betroffene täglich viele Zigaretten konsumieren muss, um entsprechende Entzugserscheinungen vermeiden zu können. Rauchen ist in hohem Maße schädigend für die Gesundheit und für den Geldbeutel. Dies dürfte jeder Person in Deutschland bekannt sein. Allein hierzulande zählt man rund 20 Millionen Personen, die unter einer Nikotinsucht leiden und regelmäßig zur Zigarette greifen. Um Gründe, die das Nicht-Aufhören legitimieren sollen, ist man nur selten verlegen. Viele Personen, die bereits einen nicht erfolgreichen Rauchstopp hinter sich haben, schieben Ihre persönliche Niederlage über die Nikotinsucht auf Stress in Beruf und Alltag oder flüchten sich in andere Ausreden. Fakt ist, dass es sich bei Nikotin um ein Nervengift handelt, das zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann.
Was sollte bei einer Rauchentwöhnung beachtet werden?
Bei der Rauchentwöhnung muss der Raucher mit deutlichen physischen und psychischen Entzugserscheinungen rechnen. Die körperlichen Entzugserscheinungen sind in der Regel bereits nach wenigen Tagen ausgestanden. Sehr viel schwieriger sind hingegen die psychischen Entzugserscheinungen im Rahmen einer Nikotinsucht. Oftmals dauert es Wochen oder Monate, bis das Gehirn des ehemaligen Rauchers erkannt hat, dass es auch ohne Nikotin funktionieren kann. Jede Person, die die eigene Nikotinsucht besiegen und endlich selbst zum Nichtraucher werden möchte, sollte sich unterschiedliche Strategien überlegen, um den Nikotinentzug auf möglichst schonende und dennoch effektive Art und Weise bewältigen zu können.
Die Nikotinsucht besiegen – Tipps und Strategien
In jedem Fall sollte bei einer geplanten Rauchentwöhnung ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Der Raucher sollte hierbei bedenken, dass der eigene Körper und das Gehirn durch Nikotinsucht vergiftet sind und es entsprechend viele Wochen dauern kann, bis der körperliche und geistige Entzug vollständig geschafft wurde. Im Rahmen eines Rauchentzugs ist es für viele Personen hilfreich, einer intensiven sportlichen Betätigung nachzugehen. Sport im Allgemeinen regt den Stoffwechsel an, so dass die Giftstoffe besser abtransportiert werden können. Durch Sport gelangt mehr Sauerstoff ins Blut und es werden Endorphine freigesetzt, die glücklich machen und bei der Überwindung der Nikotinsucht entscheidend helfen können. Nach Möglichkeit sollte sich der ehemalige Raucher während der akuten Phase der Rauchentwöhnung nicht mit schwierigen Problemen belasten. Stress sollte in dieser Zeit tunlichst vermieden werden, um die Gefahr eines möglichen Rückfalls zu reduzieren. Es empfiehlt sich zudem, den Bekannten- und Freundeskreis in den Entzug mit einzubeziehen. Oftmals bringt dies moralische Unterstützung, die für die Überwindung der Nikotinsucht notwendig ist.
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