Rauchverbot

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Jedem sind die Rauchverbots-Schilder bekannt, durch die das Rauchen an bestimmten Orten verboten ist. In öffentlichen Verkehrsmitteln besteht in ganz Deutschland seit einiger Zeit ein striktes Rauchverbot, so z.B. in Flugzeugen, Bussen und der Bahn. Aktuell wird in immer mehr öffentlichen Einrichtungen ein Rauchverbot ausgesprochen. Die wichtigsten Gründe für ein Rauchverbot sind zum einen der Brandschutz und zum anderen zunehmend auch der Nichtraucherschutz. Zudem sollen Verschmutzungen durch Nikotin an Wänden bzw. Inventar und Kosten zur Beseitigung von weggeworfenen Zigaretten- bzw. Zigarrenreste vermieden werden. Einige Rauchverbote werden durch das Gesetz festgelegt, andere werden durch das Hausrecht geltend gemacht. Inwieweit ein ausgesprochenes Rauchverbot Gültigkeit besitzt, ist bei nicht gesetzlichen Rauchverboten vom Einzelfall abhängig. Besonders von Vermietern ausgesprochene Rauchverbote in vermieteten Räumen haben in den häufigsten Fällen keine rechtliche Grundlage.

Gesetzliche Regelungen zum Rauchverbot

International betrachtet gibt es keine einheitliche Regelung zum Rauchverbot. Die Gesetze zum Rauchverbot unterscheiden sich selbst in Europa stark. Innerhalb Deutschlands gibt es verschiedene gesetzliche Regelungen zum Rauchverbot, da die Bundesländer die einzelnen Regelungen festlegen. Generell gilt jedoch für den gesamten deutschen Raum ein strenges Rauchverbot in allen Bahnhöfen, Schulen, Kindertagesstätten, Diskotheken und Gaststätten. In Krankenhäusern ist Rauchen beinahe deutschlandweit verboten, da das Rauchen bzw. Passivrauchen den Heilungsprozess bei Rauchern und Nichtrauchern beeinträchtigt. In der Praxis gestaltet es sich sehr schwierig, die Einhaltung des Rauchverbots zu überprüfen. Wer sich nicht an die gesetzlichen Regelungen hält und trotz eines bestehenden Rauchverbots raucht, kann mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt werden. Insbesondere bei Auslandsreisen sollten sich Raucher über die national und regional bestehenden Rauchverbote informieren, um zum Teil sehr hohe Geldstrafen zu vermeiden.

Rauchverbot als Nichtraucherschutz

Die Brisanz des Problems Passivrauchen nimmt zu, was die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich zieht. Stark umstritten war das allgemeine Rauchverbot in Gaststätten und Diskotheken in der Bundesrepublik zum Nichtraucherschutz. Die Nichtraucher forderten rauchfreie Luft, wohingegen die Raucher ihre Autonomie durch das Rauchverbot gefährdet sahen. Viele Gastwirte kleinerer Gaststätten fürchteten um ihre Existenz. Am Ende der Debatte siegten die Befürworter des Nichtraucherschutzes. Das mag für viele Raucher möglicherweise unangenehm sein, jedoch profitieren Raucher, Nichtraucher und auch das Personal von der rauchfreien Luft im Gastraum. Falls der Gastwirt das Rauchverbot in seinen Räumen nicht durchsetzt, drohen ihm hohe Strafen. Überdies wird das Rauchen am Arbeitsplatz nur noch selten geduldet. Dabei steht wiederum der Nichtraucherschutz im Vordergrund, wobei darüber hinaus nicht abgezogene Raucherpausen eine wirtschaftliche Problematik für Arbeitgeber darstellen.

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