Dass Rauchen im Allgemeinen gefährlich für die Gesundheit eines Menschen ist und die Lebenserwartung reduzieren kann, dürfte hinreichend bekannt sein. So schädlich wie das Rauchen für einen erwachsenen Menschen bereits ist, umso verheerender können die Folgen sein, die durch Rauchen in der Schwangerschaft entstehen. Missbildungen oder Fehlgeburten können die schlimmsten Folgen von Rauchen in der Schwangerschaft sein. Diese erschreckende Erkenntnis sollte sich jede schwangere Frau, die in der Zeit der Schwangerschaft raucht, stets vor Augen führen. Generell ist es nicht leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen. Die Sucht nach einer Zigarette sowie die schlechte Laune, die sich ausbreitet, wenn der Griff zur Zigarettenschachtel unterdrückt werden muss, können heftig ausfallen. Jedoch sollte sich jede schwangere Frau im Klaren darüber sein, dass es während einer Schwangerschaft besonders wichtig ist, auf Zigaretten zu verzichten.
Auch wenn eine Rauchentwöhnung im bisherigen Leben nicht von Erfolg gekrönt war, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass ein erneuter Versuch zum Scheitern verurteilt sein muss. Im Allgemeinen sind Frauen, die das Rauchen aufgeben, nicht intelligenter oder stärker oder lieben ihr Kind mehr als andere. Sie haben vielmehr den festen Entschluss gefasst, dass die Rauchentwöhnung klappen wird. Jeder Mensch hat einen anderen Weg, das Rauchen aufzugeben. Dies bringt es mit sich, dass es keine universelle Erfolgsstrategie für eine Rauchentwöhnung gibt. Jedoch erhält „Frau“ im Folgenden einige Tipps und Strategien an die Hand, die bei der Raucherentwöhnung in der Schwangerschaft besonders hilfreich sein können.
Rauchen aufhören: Vorausschauend planen
Das Aufgeben des Rauchens bedeutet nicht nur, ab sofort auf Zigaretten zu verzichten. Mögliche Schwierigkeiten, die auftreten können und wahrscheinlich auftreten werden, müssen im Voraus eingeplant werden. Besonders Erfolg versprechend in diesem Zusammenhang ist das genaue Datieren der letzten gerauchten Zigarette. Man sollte der Familie, Kollegen und Freunden mitteilen, wann man aufhören möchte und diese Bezugspersonen mit in die eigene Rauchentwöhnungsstrategie einbinden. Nach dem Motto “Gemeinsam ist man stärker” fühlt man sich auch während der anfänglich harten Entzugsphase nicht allein gelassen.
Motivationsinseln schaffen
Insbesondere in “schwachen” Zeiten, in denen man an nichts anderes als einen Griff zur Zigarette denken kann, sollte man sich bewusst machen, warum mit dem Rauchen aufgehört werden sollte. Hierbei sollte die Motivation klar gefasst und individuell sein. Jeder Mensch, der das Rauchen aufgibt, muss sich klarmachen, warum er sich absichtlich in diese unbequeme Situation begibt. Dies hilft dabei, „Durststrecken” erfolgreich zu überwinden, ohne einen Rückfall zu erleiden. Letztlich profitiert nicht nur die Frau selbst von einer Rauchentwöhnung, sondern auch das ungeborene Kind wird es danken.
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