In der Öffentlichkeit wird eine umfassende Nichtraucher Politik betrieben. Das beginnt schon allein damit, dass in öffentlichen Einrichtungen nicht mehr geraucht werden darf. Auch auf Bahnhöfen und in kleineren Gaststätten, die nur einen Schankraum besitzen, ist dies verboten. Auf den Bahnhöfen werden sogenannte Raucherzonen eingerichtet, außerhalb derer ist das Rauchen verboten.
Wer betreibt die Nichtraucher Politik?
Diese wird natürlich hauptsächlich von den Parteien, aber auch von den Krankenkassen betrieben. Diese müssen schließlich für die Behandlungskosten der Folgeschäden, die durch das Rauchen auftreten, aufkommen. Um diese zu senken, werden immer wieder Aktionen ins Leben gerufen, die darauf hinweisen, wie schädlich das Rauchen für die eigene Gesundheit und die der eigenen Mitmenschen ist. Gerade wer eigene Kinder hat, sollte zumindest auf das Rauchen in deren Umgebung verzichten. Wenn möglich, sollte das Rauchen aber ganz eingestellt werden. Somit tut man etwas für die eigene Gesundheit und für die Umwelt. Allein wenn man bedenkt, wie viel Teer in einer einzigen Zigarette ist und was man seinem Körper damit antut, sollte man mit dem Rauchen aufhören. Auch die Umwelt profitiert davon, wenn nicht mehr geraucht wird. Wenn man ein Lokal oder ein Restaurant aufgesucht hat, riecht die Kleidung nicht mehr so intensiv nach Qualm. Hier wurde man früher unfreiwillig zum Passivraucher.
Was trägt zu einer konsequenten Nichtraucher Politik bei?
Dazu trägt unter anderem die Erhöhung der Tabaksteuer bei. Diese ist mittlerweile so hoch, dass circa vier bis fünf Euro pro Schachtel Zigaretten ausgegeben werden müssen. Auch die auf den Schachteln aufgedruckten Warnhinweise erzielen eine gewisse Wirkung. Verbessert werden sollte aber noch die Aufklärung der Jugendlichen vor den Gefahren des Rauchens, zum Beispiel in der Schule. Dies kann natürlich im Biologieunterricht angeschnitten werden, aber dann bitte frühzeitig. Auch im Chemieunterricht kann mittels eines Reagenzglases, einer Zigarette und eines Bunsenbrenners ermittelt werden, wie viel Teer sich in einer Zigarette befindet. Dies macht es den Kindern anschaulicher und hält sie eventuell vom Rauchen ab. Vielleicht können diese dann auch ihre Eltern umstimmen, indem sie Ihnen das Reagenzglas mit dem Teer zeigen.
Auch die Medien können zu einer konsequenten Nichtraucher Politik beitragen, so zum Beispiel dadurch, dass in Fernsehfilmen nicht mehr geraucht wird, wo es nicht unbedingt für die Handlung notwendig ist. In Talkshows und großen Event-Sendungen ist dies bereits der Fall. Deshalb sollte auch in Fernsehfilmen und -serien nicht mehr geraucht werden. Die Bundesbehörden, wie zum Beispiel der Zoll, tragen auch zur Nichtraucher Politik bei, indem sie zu viel oder illegal eingeführte Zigaretten beschlagnahmen.
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