Mit dem Rauchen aufhören
Raucher haben die Zigarette meist schon im Jugendalter für sich entdeckt und genießen sie seitdem. Einige wollen schon bald darauf wieder aufhören, andere hingegen treffen diese Entscheidung erst im späteren Leben und werden sich erst dann auch der Verantwortung bewusst, die sie für ihre eigene Gesundheit und die ihrer Mitmenschen tragen. Sobald der Entschluss gefasst ist, stellt sich allerdings eine noch viel wichtigere Frage: Raucherentwöhnung, aber wie?
Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis
Rauchern geht es nicht um die Zigarette selbst, sondern um das enthaltene Nikotin. Deshalb fällt es den meisten Rauchern leicht, auf die Zigarette an sich zu verzichten, sofern sie dafür weiterhin Nikotin enthalten. Das Nikotinpflaster aus der Apotheke schafft Abhilfe und macht es möglich, künftig keine Zigaretten mehr zu rauchen und damit sofort zu beginnen. Durch den Wegfall der Zigarette atmet man keine gefährlichen Substanzen mehr ein und hat bereits einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Dosis des Nikotins kann man anschließend in Eigenregie immer weiter verringern, bis man irgendwann auch das Pflaster nicht mehr braucht. Das Prinzip des Nikotinkaugummis ist ähnlich – der Unterschied liegt darin, dass der ehemalige Raucher es bewusst dann kaut, wenn er eigentlich eine Zigarette rauchen will. Der psychologische Effekt ist sich ähnlich, der Raucher kann dadurch noch bewusster aussteigen.
Entwöhnungskur
Die Entwöhnung in der Klinik nimmt Zeit in Anspruch, die sich der Raucher von der Arbeit freinehmen muss. Deswegen wird sie seltener in Anspruch genommen als andere Methoden, auch wenn sie recht effektiv ist. Der Raucher wird dabei oft einem kalten Entzug unterzogen und lernt auf diese Weise, dass er auch ohne die Zigarette auskommen kann. Im Anschluss an die kalte Entwöhnung wird er vom Therapeuten begleitet, der dafür sorgt, dass es nicht zum Rückfall kommt. Wichtig ist bei dieser Option die strikte Einhaltung des Therapieplans, da andernfalls der Rückfall sehr wahrscheinlich ist und alles umsonst war.
Alternative Konzepte zum Rauchen Aufhören
Viele Raucher entscheiden sich gegen die gängigen Optionen zur Raucherentwöhnung und wollen lieber ein alternatives Konzept ausprobieren. Diese sind häufig sanfter und dennoch erfolgsversprechend, da sie stark mit der psychischen Einstellung des Patienten arbeiten. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise die Hypnose, die langfristig für ein Umdenken sorgen und die Sucht nachhaltig beenden kann. Auch Akupunktur hat sich bereits als sinnvolle Therapiemöglichkeit erwiesen. Bedingung für den Erfolg ist jedoch, dass der Raucher selbst von einer gewissen Erfolgsaussicht ausgeht. Wenn er ohnehin nicht an die Methode glaubt, kann sich auch nichts dadurch verändern.
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