Laserakupunktur

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Akupunktur entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin und basiert auf der Theorie, dass der Körper des Menschen von Energiebahnen (Meridiane) durchzogen ist. Jedem Organ ist ein solcher Meridian zugeordnet. Setzt man an einer ausgewählten Stelle des dem Organ zugeordneten Meridians eine Akupunkturnadel regt dies den Energiefluss in diesem Meridian an. Dies wiederum fördert Tätigkeit des Organs. So können Stauungen in den Organen aufgelöst, Schmerzen beseitigt und Krankheiten durch körpereigene Heilkräfte gemildert oder beseitigt werden. Nun wird das Setzen der Akupunkturnadeln nicht immer als angenehm empfunden. Viele, insbesondere Kinder, erleben das Setzen der Akupunkturnadeln als stechenden Schmerz. In wissenschaftlichen Forschungen hat es sich gezeigt, dass mit Laserstrahlen auf diese Akupunkturpunkte die gleichen anregenden, lindernden und heilenden Wirkungen erzielt werden können, ohne den schmerzlichen Einstichen ausgesetzt zu sein.

Einsatzgebiete von Laserakupunktur

Der Laser ist ein Gerät, das scharf gebündeltes Licht, das im Gegensatz zum natürlichen Licht fast keine Streuung aufweist, erzeugt. Die Bündelung des Lichtes führt zu einer sehr hohen Energiedichte, die bei einer entsprechenden Auslegung des Gerätes auch zum Schneiden von Metallen verwendet werden kann. Ganz so hoch ist die Energiedichte bei der Laserakupunktur nicht. In einer gründlichen Untersuchung, ggf. auch klinischen Untersuchung des Patienten wird festgestellt, auf welche gestörte Körperfunktion die Erkrankung zurückzuführen ist. Hierbei handelt es sich meist um Hautkrankheiten, Verdauungsprobleme, Schmerzzustände, Schlaflosigkeit, Allergien, Migräne oder ähnliche Krankheiten. Während die Schulmedizin hauptsächlich auf die Beseitigung der Krankheitsymptome setzt, zielt die Laserakupunktur darauf ab, die Störherde zu beseitigen. Die dahinter stehende Überlegung ist die, dass eine Beseitigung der Erkrankung nur durch Beseitigung der Störherde erfolgen kann. Sind die Störherde nicht beseitigt, werden die Krankheitssymptome wieder auftreten. Steht die Diagnose fest, werden nun mit dem Laser die Akupunkturpunkte am Körper oder am Ohr des Patienten behandelt.

Wirkungsweise der Laserakupunktur

Der Laserstrahl überträgt beim Auftreffen auf dem Akupunkturpunkt seine hohe Energie auf diesen Akupunkturpunkt. Dieser wiederum leitet die Energie zum gestörten Organ weiter, das durch diese Energiezufuhr in seiner Tätigkeit angeregt wird. Stauungen innerhalb der Organe werden abgebaut. Die beim Auftreffen auf den Akupunkturpunkten vorhandene Energie ist so dosiert, dass keine Beschädigungen der Haut und auch keine Schmerzen auftreten. Weil diese Behandlung so sanft und schmerzfrei abläuft, kann diese Methode bereits bei Säuglingen angewandt werden. Aber auch aufgeklärte erwachsene Patienten sollten darauf bestehen, nicht mehr mit Nadeln, sondern mit der wesentlich sanfteren Laserakupunktur behandelt zu werden.

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