Champix Erfahrungsbericht

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Nach vielen Jahren des Raucher-Daseins, habe ich mich dazu entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören. Einfach ist das Nichtraucher-Werden mit Sicherheit nicht – daher sollte meine Intention auch wohl überlegt und ein Plan zur dauerhaften Raucherentwöhnung zurecht gelegt werden. Das Wichtigste dabei war für mich, dass ich keine zusätzlichen Gesundheitsrisiken eingehe. Ich habe mich daher bei meinem Hausarzt über die Möglichkeiten der Raucherentwöhnung informiert. Sein Feedback war eindeutig: nach einem Gesundheitscheck, der mit eine ansonsten tadellose Gesundheit bescheinigte, hat er mit zur Nichtraucher-Tablette „Champix“ geraten. Auf meine Frage hin, wie die Pille wirkt, antwortete mein Arzt, dass sie an den Nikotin-Rezeptoren im Gehirn ansetzt und daher das Verlangen nach einer Zigarette per se blockiert. Die eigentliche Entwöhnung kommt also durch eine Entgiftung zustande. Neben der Wirkungsweise interessierte ich mich insbesondere für den weiteren Ablauf der Raucherentwöhnung.

Mit Champix, so mein Doc, läuft das Ganze so ab: man darf eine Woche wie gewohnt weiter rauchen. In der zweiten Woche jedoch muss man einen Tag bestimmen, an dem man die letzte Zigarette raucht. Diesen Tag sollte man bereits im Vorfeld festlegen, damit man sich auch wirklich daran hält. Die Champix Dosis der ersten Woche ist relativ gering, eine 0,5er Tablette pro Tag. Ab der zweiten Woche nimmt man morgens und abends je eine 1er Tablette, also die vierfache Dosis der ersten Woche. Die erste Woche dient primär dazu, das Gehirn daran zu gewöhnen, dass Nikotin nicht mehr erforderlich ist. Desweiteren ist sie eine willkommene Testphase, um herauszufinden, ob sie Nebenwirkungen erzeugt – diese können mitunter ziemlich drastisch sein, aber genau deshalb gibt es auch die Testphase. Man nimmt Champix nur unter ärztlicher Betreuung und für mindestens 3 Monate ein – es ist daher wichtig, dass der Arzt regelmäßig über den Stand der Dinge informiert wird. Bei potentiellen Komplikationen muss die Tablette sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Dies unterstrich er verbal nochmals ausdrücklich. So weit, so gut. Rezept bekommen und ab zur Apotheke.
In der Apotheke angekommen, war ich erst einmal darüber geschockt, dass der Apotheker (der älteste und erfahrenste in unserer Stadt) noch nie von der Champix Raucherentwöhnung gehört hat.

Die Tatsache, dass er selbst früher geraucht hat, stimmte mich aber wieder positiv und gab mir den Antrieb dazu, die Rechnung abzuwarten. Diese wiederum ratterte prompt aus der Kasse – über 100 Euro. Nun gut – das scheint zwar im ersten Augenblick sehr viel für ein paar kleine Nichtraucher-Tabletten, andererseits: wenn Champix wirklich bei der Raucherentwöhnung hilft, sehe ich das Ganze als wirklich sinnvolle Investition mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Starterset hält einen Monat und 100 Euro verraucht man schnell in 4 Wochen – verlieren kann man also (sofern die gesundheitliche Komponente stimmig ist) eigentlich nichts. Ob sich Champix jedoch für mich zur dauerhaften Raucherentwöhnung eignet, wird sich im Rahmen dieses Erfahrungsberichts zeigen. Ich werde meine Erfahrungen mit Champix täglich in einem digitalen Tagebuch niederschreiben. Man darf also gespannt sein!

Meine Erfahrungen mit Champix

Der nachfolgende Erfahrungsbericht zeigt, wie die Raucherentwöhnung mit Hilfe der viel diskutierten “Nichtraucher-Tablette” Champix unter ärztlicher Betreuung ablaufen kann. Der Bericht besitzt keinen Anspruch auf universale Gültigkeit, sondern spiegelt lediglich die Erfahrungen des Autors wieder. Der Erfahrungsbericht wird kontinuierlich erweitert.

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